Eine Studie belegt den Preisrückgang bei Internetprodukten. Herausgegeben wurden die Daten vom Bundesverband Digitale Wirtschaft und dem Nachrichtenportal teltarif.de.
Die beiden Einrichtungen ließen für dieses Jahr eine entsprechende Prüfung des aktuellen Tarifmarktes vornehmen. Daraus ging hervor, dass die Anbieter den Internetzugang zum Ende des Jahres hin, immer preisgünstiger machten. Vor allem die Datenflatrates unterlagen einem regelrechten Preisverfall. Verglichen wurden die allerdings nur die Preise. Unberücksichtigt dabei blieb die dahinter stehende Leistung der Produkte. Am Anfang des Jahres zahlte man mindestens 19,99 Euro im Monat für das günstigste Angebot. Im vierten Quartal erhielt man das preiswerteste Produkt für nur noch 14,99 Euro. Diese Dumpingpreise unterliegen folglich Qualitätsverlusten bei der Leistung. Vor allem mittels des schlecht ausgebauten E-Plus Netz werden diese Schnäppchen schnell zum Ärgernis. Denn das schnelle Internet im HSDPA- Format ist nicht nutzbar. Als Verbraucher sollte man darauf achten, welche Möglichkeiten der angebotene Zugang wirklich bietet. Denn der günstigste Tarif mit der entsprechenden Qualität kostet nach wie vor 19 Cent pro Megabyte. Alles in allem sind die günstigeren Gebühren dennoch erfreulich für den Verbraucher. Der Preisverfall betrug 24 Prozent bei einem Produkt. Das lässt erahnen, welche Tendenzen die Preise auf dem Mobilfunkmarkt in Zukunft nehmen werden.










